Marketing im Business-to-Business-Bereich (B2B) hat schon immer spezielle Strategien erfordert – und die Journeys von SaaS-Kund:innen (Software-as-a-Service) sehen oft ganz anders aus als Journeys im Einzelhandel oder von B2C-Kund:innen. Deshalb ist es wichtig, diese Unterschiede beim Design deines Marketing-Funnels im Hinterkopf zu behalten.
Ein effektiver Marketing-Funnel im B2B- und SaaS-Bereich hilft dir, die Customer Journey deiner Nutzenden zu verstehen und ein kundenorientierteres Produkt zu entwickeln.
In diesem Beitrag analysieren wir jede Phase eines typischen B2B-SaaS-Marketing-Funnels und erklären die Unterschiede zu traditionellen oder E-Commerce-Marketing-Funnels. Wir erklären dir die Bedeutung jeder Phase und zeigen, wie du ihren Erfolg jeweils messen kannst, um alle Einzelschritte zu optimieren und deine Nutzenden auf ihrer individuellen Customer Journey optimal zu begleiten.
Was ist das Besondere an einem SaaS-Marketing-Funnel?
Ein SaaS-Marketing-Funnel sieht anders aus als ein traditioneller Marketing-Funnel. Denn die Conversion-Phase liegt nicht im unteren Funnel-Bereich (Bottom of the Funnel). Tatsächlich findet der erste Kauf oder Download von Kund:innen in der Mitte des SaaS-Marketing-Funnels statt, während die Retention-Phase (Kundenbindungsphase) den unteren SaaS-Funnel-Bereich bildet.
Anstatt den Fokus darauf zu legen, Kund:innen zu ihrer ersten Conversion zu bewegen, fokussieren sich SaaS-Funnels auf das, was nach der Conversion passiert. Verlängern Nutzende ihre Abonnements? Empfehlen sie dein Produkt Freunden und Familie weiter? Wie sieht dein Customer Lifetime Value (CLV) aus?
Das Tracken solcher SaaS-Marketing-Funnel-Metriken und der Aufbau eines soliden Funnels helfen deinem Team, die Performance deines Produkts zu messen und es für deine Nutzenden zu verbessern. Die Kundentreue gegenüber deinem Produkt ist der Schlüssel, um bei SaaS-Unternehmen Wachstum zu fördern und Kundenabwanderung zu vermeiden.
Die 5 Phasen eines SaaS-Marketing-Funnels
Obwohl jede Phase im SaaS-Marketing-Funnel essenziell wichtig ist, wenn es darum geht, Conversions anzukurbeln und den Ruf deiner Marke aufzubauen, ist ein Verständnis für die Customer Journey der Schlüssel zu einem erfolgreichen und effektiven Marketing-Funnel. Dazu musst du Nachforschungen anstellen und sowohl deinen Funnel als auch deine Strategie auf deine Customer Journey zuschneiden, sodass du eine großartige User Experience (UX) liefern kannst.
Werfen wir mal einen Blick auf die 5 Phasen des SaaS-Marketing-Funnels und auf die Metriken, mit denen du ihren Erfolg messen kannst:
1. Awareness (Bewusstsein)
In der Awareness-Phase deines SaaS-Marketing-Funnels werden potenzielle Kund:innen auf die Existenz deines Produkts aufmerksam. Vielleicht sind sie sich der Probleme, die sie haben, noch nicht einmal bewusst – oder der möglichen Lösungen, die dein Unternehmen hierfür anbieten kann.
Dieser erste Kundenkontaktpunkt läuft typischerweise über Suchmaschinenergebnisse oder Social-Media-Posts ab. Da es in dieser Phase vor allem darum geht, deine Marke zu etablieren und Nutzende zum ersten Klick zu bewegen, solltest du in diesem Zeitraum auf die Strategie deiner Suchmaschinenoptimierung (SEO) konzentrieren und Investitionen in bezahlte Suchanzeigen oder Werbung in Erwägung ziehen.
Metriken, die du tracken solltest:
Website-Besuche: die Anzahl der Nutzenden, die deine Website besuchen.
Social-Media-Engagement: Likes, Kommentare und Shares. Mit einem Tool wie Sprout Social kannst du Erwähnungen deiner Marke und deines Unternehmens über verschiedene Social-Media-Plattformen hinweg tracken.
Suchmaschinen-Ranking: deine Position auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen (Search Engine Result Pages, kurz: SERPs) mit Blick auf gezielte Keywords.
Bounce-Raten: Nutzende, die deine Website verlassen, ohne mit deinem Produkt zu interagieren.
2. Engagement (Interaktion)
Nutzende erreichen die Engagement-Phase, wenn sie ein weiteres Mal mit deinem Produkt interagieren und sich für zusätzliche Inhalte anmelden – etwa für eine Mailing-Liste oder einen Newsletter. Das bedeutet, dass sie deinen Content interessant genug fanden, um mehr über dein Unternehmen und deine Produkte erfahren zu wollen.
„Ein guter Call-to-Action (CTA) in dieser Phase zeichnet sich dadurch aus, dass er deinen Content erweitert, etwa durch einen herunterladbaren Leitfaden zum Thema des Beitrags. Das hilft Nutzenden, ihre Probleme besser zu verstehen. Du kannst in diesen Leitfaden weiterhin Informationen zu deiner Software einbauen und neben dem Download einen zusätzlichen CTA hinzufügen, der Leser:innen zur Buchung einer Demo einlädt.“
Während dieser Phase solltest du Informationen von deinen Kund:innen anfordern, um durch gezielte Fragen mehr über ihre Pain Points und Nutzer-Journeys zu erfahren. Die typischsten erfassten Informationen zu dieser Phase sind die E-Mail-Adressen von deinen Kund:innen.
💡 Profi-Tipp: Achte beim Übergang der Nutzenden in die Engagement-Phase deines SaaS-Funnels auf Folgendes: Wie genau interagieren sie mit deinem Content? Manche Nutzende durchlaufen deinen Marketing-Funnel schneller als andere. Wenn sie sich für kostenloses Zusatzmaterial anmelden und ein hohes Interesse an den Tag zu legen scheinen, solltest du deine Kommunikation an diese Entwicklungen anpassen und hervorheben, wie dein Produkt ihnen helfen kann, Probleme zu lösen und ihre Ziele zu erreichen.
Verwende Heatmaps, um genau zu tracken, mit welchen Seitenelementen potenzielle Kund:innen auf deiner Website interagieren. Klicken sie auf den Button für deine kostenlose Testversion oder abonnieren sie deinen Newsletter? Schaffen sie es überhaupt bis zu diesem unteren Seitenbereich?
Heatmaps helfen dir dabei, mehr in Erfahrung zu bringen als nur die Anzahl von Seitenaufrufen pro Tag.
![[Visual] heatmaps back into action](http://images.ctfassets.net/gwbpo1m641r7/1IqiRyF8JXAyYNnXT3LMyQ/32815c373967d53f2e9e84f400e23830/CSQ-heatmaps.png?w=1280&q=85&fit=scale&fm=avif)
Die Heatmaps von Contentsquare zeigen dir, welche Bereiche deiner Website die stärkste Aufmerksamkeit von Nutzenden auf sich ziehen und welche unbeachtet bleiben.
Metriken, die du tracken solltest:
Website-Kennzahlen: Verweildauer auf der Seite, Seitenaufrufe und Klicks (insbesondere, wo genau auf deiner Website Nutzende Interaktionen tätigen und ob es sich um neue oder wiederkehrende Besuchende handelt).
E-Mail-Anmeldungen: wie viele Nutzende dir ihre E-Mail-Adresse zur Verfügung stellen, um Content zu erhalten.
Newsletter-Abonnements: wie viele Besuchende sich für deinen Newsletter anmelden.
Social-Media-Engagement: die Interaktionen (Likes, Kommentare, Shares), die deine Nutzenden mit deinem Content auf deinen Social-Media-Plattformen tätigen.
3. Desire (Verlangen)
In der Desire-Phase deines SaaS-Funnels hast du bereits eine Beziehung zu potenziellen Kund:innen aufgebaut: Du bist für sie eine glaubwürdige Informationsquelle und ihr Interesse an deinem Produkt ist gestiegen. Nun solltest du Nutzenden eine kostenlose Testversion oder eine „Freemium“-Version anbieten, damit sie dein Produkt ausprobieren und anschließend bereitwilliger für die Vollversion zahlen können.
Diese Phase beweist deinen Kund:innen, dass dein Produkt ihnen dabei helfen kann, ihre Ziele zu erreichen. Und damit sie die Qualität deines Produkts selbst erleben können, ermöglichst du ihnen gewissermaßen eine kostenlose Probefahrt.
Stelle sicher, dass du nicht nur trackst, wie viele Nutzende die kostenlose Testversion deiner Messaging-Software herunterladen, sondern auch, wie viele diese Version durch das Versenden von Nachrichten aktivieren. Diese Metrik ist wichtig, da sie dir zeigt, wie viele Kund:innen während der Testphase tatsächlich verschiedene Features ausprobieren. Denn diese Nutzenden sind mit höherer Wahrscheinlichkeit bereit, den Marketing-Funnel weiter zu durchlaufen und einen Kauf zu tätigen als diejenigen, die die Testversion zwar herunterladen, sie aber nie aktivieren.
Falls dein Geschäftsmodell keine kostenlose Testphase zulässt, solltest du stattdessen eine kostenlose Demo oder eine individuell zugeschnittene Präsentation anbieten.
Metriken, die du tracken solltest:
Downloads der kostenlosen Testversion: wie viele Nutzende sich anmelden, um dein Produkt auszuprobieren.
Aktivierungsrate der kostenlosen Testversion: wie viele Nutzende tatsächlich mit der heruntergeladenen Testversion interagieren.
Demoanfragen: Anzahl der Nutzenden, die eine personalisierte Demo von deinem Unternehmen anfordern.
4. Conversion
Eine Conversion findet statt, wenn Kund:innen ihren ersten Kauf tätigen oder einen Meilenstein erreichen – etwa eine erstmalige Registrierung oder einen Abonnementabschluss für eine kostenpflichtige Version deines Produkts. Wenn eine Kundin beispielsweise ein Monatsabo für deine Onboarding-Software abschließt, dann hat sie eine Conversion durchlaufen.
Während dieser Phase solltest du dir folgende konkrete Fragen stellen:
Wie viele Nutzende, die in deinen Marketing-Funnel eingestiegen sind, haben die Conversion-Phase erreicht?
Lässt sich ein Anstieg oder ein Rückgang deiner Kundenabwanderungsrate erkennen?
Mit diesen Fragen lässt sich feststellen, ob du Anpassungen an deinem SaaS-Funnel vornehmen solltest, um mehr Nutzende zur Conversion zu bewegen.
Erfahre mehr über die Customer Journey deiner SaaS-Kund:innen und wie sie es bis zur Conversion-Phase geschafft haben – oder warum sie letztlich zu deiner Abwanderungsrate beigetragen haben –, indem du ihnen die Möglichkeit gibst, Nutzerfeedback zu hinterlassen.
![[Visual] Exit-Intent- Survey](http://images.ctfassets.net/gwbpo1m641r7/1UqasWRBnczjIUsx8wDIMB/149e80ca4b764400d3295ddb4c9c254b/Feedback_Widget__1_.png?w=692&q=85&fit=scale&fm=avif)
Verwende Contentsquare, um Nutzerfeedback zu erfassen und so nachzuvollziehen, was deine User:innen zur Conversion bewegt – oder sie davon abhält
Metriken, die du tracken solltest:
Anzahl der Käufe: wie viele Kund:innen für ein Produkt oder ein Abonnement bezahlen.
Kundenakquisitionskosten (Customer Acquisition Cost, kurz CAC): wie viel es dein Unternehmen kostet, ein:e User:in zur Conversion zu bewegen.
Conversion-Rate: der Anteil deiner Nutzenden, die einen Kauf oder einen Download abschließen.
Abwanderungsrate: der Prozentsatz deiner Kund:innen, die ihr Abonnement kündigen oder die Nutzung deines Produkts über einen bestimmten Zeitraum stoppen.
5. Retention (Kundenbindung)
Während die meisten Marketing-Funnels mit einer ersten Conversion oder einem Erstkauf enden, basieren SaaS-Geschäftsmodelle auf wiederkehrenden Einnahmen. Daher gibt es eine zusätzliche Phase im SaaS-Marketing-Funnel: die Kundenbindung (Retention). Die Retention-Phase konzentriert sich darauf, bestehende Kund:innen zur Beibehaltung ihrer Abonnements zu bewegen und sowohl die Kundentreue als auch die Produktweiterempfehlung zu fördern.
Diese Phase bietet auch die Chance, sich auf das Upselling und Cross-Selling anderer Produkte deines Unternehmens zu konzentrieren. Beispielsweise könntest du bei einem SaaS-Tool für Videoaufzeichnungen eine aktualisierte Version mit mehr Features oder einem speziellen Add-on mit erweiterten Effekten anbieten.
Zu den besten Möglichkeiten, neue Kund:innen zu gewinnen, gehören Weiterempfehlungen oder positive Mundpropaganda von bestehenden Nutzenden. Ziehe in Erwägung, reizvolle Bonusse für Kund:innen zu anzubieten, die dein Produkt weiterempfehlen. Oder du könntest ihnen individuelle Promos und personalisierten Content, etwa exklusive Newsletter, zukommen lassen.
Wenn du bemerkst, dass Kund:innen nach einer gewissen Zeit ihr Abonnement kündigen oder zu deiner Abwanderungsrate beitragen, solltest du sie nach den Gründen dafür fragen. Nutze User Interviews und Feedback-Widgets, um Insights zu den Pain Points deiner Nutzenden zu gewinnen und zu erfahren, wie du ihre Customer Experience (CX) verbessern kannst.
Metriken, die du tracken solltest:
Kundenbindungsrate (Customer Retention Rate, kurz CRR): der Anteil der Nutzenden, die eine Conversion durchlaufen haben und auch weiterhin Kund:innen bleiben.
Net-Promoter-Score® (NPS®): der Treuegrad deiner Kund:innen gegenüber deiner Marke und deinen Produkten.
Kundenzufriedenheit (Customer Satisfaction, kurz CSAT): der Zufriedenheitsgrad deiner Kund:innen mit deinem Produkt und ihrer Experience.
Abwanderungsrate: der Prozentsatz an Kund:innen, die ihr Abo kündigen oder die Nutzung deines Produkts über einen bestimmten Zeitraum einstellen.
6 Marketing-Funnel-Metriken, die dein SaaS-Unternehmen zur Verbesserung der Produktakzeptanz tracken sollte
Die oben genannten SaaS-Funnel-Metriken sind Indikatoren, die deinem Unternehmen helfen, seine Performance zu jeder Phase des Marketing-Funnels auszuwerten. Sie heben Bereiche hervor, in denen dein Produkt bereits erfolgreich ist, aber auch Bereiche, bei denen es noch Verbesserungspotenzial gibt.
Es ist allerdings wichtig, quantitativeund qualitative Daten zu sammeln, um einen klaren Überblick über die User Journey deiner Nutzenden zu erhalten, während sie deinen SaaS-Funnel durchlaufen. So kannst du nutzerzentrierte, datenbasierte Entscheidungen treffen sowie das bestmögliche Produkt und die optimale Experience für deine Kund:innen entwickeln.
Werfen wir mal einen genaueren Blick auf einige der oben genannten Schlüsselmetriken und wie sie sich tracken lassen.
1. Website-Besuche und E-Mail-Öffnungen
Website-Besuche und E-Mail-Öffnungen sind hervorragende Anzeichen dafür, wie viele potenzielle Kaufinteressenten das Messaging und die Marke deines Unternehmens wahrnehmen. Denn wenn Nutzende gar nicht wissen, dass dein Produkt existiert, können sie es schließlich auch nicht erwerben.
Falls du feststellst, dass deine zentralen Seiten im Verhältnis zur Marktgröße und zum Suchvolumen eher wenig Traffic generieren, solltest du deine SEO-Bemühungen intensivieren und Ressourcen in bezahlte Suchkampagnen investieren. Hierbei handelt es sich um eine Kennzahl aus dem oberen Funnel-Bereich (Top of the Funnel, kurz: TOFU). Darum liefern dir mehr Seitenaufrufe und E-Mail-Öffnungen auch mehr Chancen, um potenzielle Kund:innen im Marketing-Funnel weiter voranzubringen. Du kannst sie mit deiner Marke und deinen Produkten vertraut machen und ihnen zeigen, wie sie diese nutzen können, um ihre Ziele zu erreichen bzw. ihre zu erledigenden Aufgaben (Jobs to Be Done, kurz: JTBD) abzuschließen.
💡 Profi-Tipp: Nutze Contentsquare, um zu erkennen, wie User:innen wirklich mit deinen zentralen Webseiten interagieren. Erhalte mit Heatmaps einen Gesamtüberblick darüber, wo Nutzende klicken, scrollen und tippen. Gehe dann mit nur einem Klick zu Session Replay über, wo du dir relevante Wiedergaben einzelner Nutzer-Sessions ansehen kannst, um mehr Kontext zu erhalten.
![[Visual] Session Replay](http://images.ctfassets.net/gwbpo1m641r7/430oJrO6BNyEN4lSossUBS/25c3f0e586812ebf94ee6ec10915ae91/Screenshot_2024-11-06_at_12.04.56.png?w=864&q=85&fit=scale&fm=avif)
Kombiniere Heatmaps mit Session Replay, um das Nutzerverhalten nachzuvollziehen, das sich hinter deinen Seitenaufrufzahlen verbirgt
2. Kundenakquisekosten (CAC)
Das Überwachen deiner Kundenakquisekosten (Customer Acquisition Cost, kurz: CAC) zeigt dir, wie viel Aufwand dein Unternehmen aufbringen muss, um einzelne Nutzende zur Interaktion mit deinem Produkt zu bringen und sie letztendlich zum Kauf oder Download zu bewegen. In Kombination mit dem Kundengesamtwert (Customer Lifetime Value) ist die CAC-Metrik für SaaS-Unternehmen eine hervorragende Methode, um zu prüfen, ob wirklich zukunftsfähig gewirtschaftet wird. Steigerungen oder Senkungen dieser Metrik helfen dir etwa bei der Entscheidung, ob du eine derzeit laufende Kampagne fortsetzen oder deine Strategie ändern solltest.
Das Tracken deiner CAC erlaubt dir, A/B-Tests im mittleren Bereich des SaaS-Marketing-Funnels einzusetzen. Wenn du beispielsweise eine Testversion für ein neues Feature startest – etwa eine Navigationsleiste oder ein Pop-up –, kannst du dessen Impact auf deine Kundenakquisekosten und andere Metriken überwachen und feststellen, ob Conversions auf diesem Weg gefördert werden. Anschließend kannst du mithilfe von VoC-Tools mit den so gewonnenen Neukund:innen in Kontakt treten, um herauszufinden, wie sie das neue Feature nutzen.

Bereichere deine A/B-Tests mit Heatmaps und Session Replays, um zu verstehen, warum eine bestimmte Gewinnervariante gewonnen hat
3. Conversion-Rate
Weißt du, wie der Anteil an Nutzenden, die deinen Marketing-Funnel durchlaufen und letztendlich auch mit deinem Content interagieren oder einen Kauf tätigen, tatsächlich aussieht? Die Conversion-Rate (mittlerer Bereich des SaaS-Marketing-Funnels) gibt dir genau darüber Aufschluss. Denk daran, dass mit Conversions nicht nur Käufe oder Anmeldungen gemeint sein müssen, sondern dass diese auch Testversionen, E-Book-Downloads oder sogar Klicks auf Buttons umfassen können – je nachdem, wie deine Ziele aussehen.
Tracke beispielsweise, wie viele der Nutzenden, die deine E-Books herunterladen oder deine kostenlosen Testversionen starten, dein Produkt letztendlich abonnieren. Wenn nur wenige Nutzende nach dem Testen kostenlosen Materials Käufe tätigen, könnte dies bedeuten, dass dein Produkt nicht ihren Erwartungen entspricht und ein Problem mit deinem Produktakzeptanzplan besteht. Stelle Nachforschungen im Bereich Customer Journey Mapping an, um deinen Marketing-Funnel zu optimieren und die Nutzenden wieder auf den richtigen Weg zu bringen, damit sie eine Conversion durchlaufen und ihre Ziele mit deinem Produkt erfolgreich erreichen können.
💡 Profi-Tipp: Erstelle in Contentsquare eine Map deines SaaS-Marketing-Funnels, um Abbrüche schnell zu erkennen und genauer zu untersuchen. Mit Funnel Analysis kannst du Blockaden identifizieren, die deine Conversion-Rate beeinträchtigen. Anschließend kannst du mithilfe von Session Replays im Detail beobachten, was genau sich abspielt – und verstehen, wie du die Experience verbessern kannst.
![[Visual] funnel-analysis-in-Contentsquare](http://images.ctfassets.net/gwbpo1m641r7/54wqippOGkxHsJp3dO0xU5/5dc87604d0aef8a3940be461c47f91b5/funnel-analysis-in-Contentsquare.png?w=1280&q=85&fit=scale&fm=avif)
Mit Funnel Analysis von Contentsquare kannst du deine Conversion-Rate während jeder Phase deines SaaS-Marketing-Funnels überwachen – und optimieren
4. Retention-Rate
Die Retention-Rate (Kundenbindungsrate) ist eine wichtige Kennzahl für SaaS-Unternehmen, die auf Abonnementumsätze und wiederkehrende Nutzende angewiesen sind, um Profit zu generieren. Eine hohe Retention-Rate legt nahe, dass Nutzende dein Produkt als hilfreich einschätzen und der Meinung sind, dass es ihre Bedürfnisse erfüllt – ein klares Zeichen dafür, dass du die Produktakzeptanz erfolgreich förderst.
Das Tracken der Retention-Rate sollte für alle Phasen des Marketing-Funnels ablaufen. Daher ist es unerlässlich, vom ersten Touchpoint an bis zum Kauf und auch darüber hinaus eine großartige Customer Experience zu liefern. Falls du feststellst, dass Kund:innen nach einem bestimmten Zeitpunkt abspringen oder mit einer bestimmten Interaktion unzufrieden sind, solltest du auf jeden Fall konkrete Maßnahmen zur Verbesserung dieses Problembereichs einleiten.
💡 Profi-Tipp: Frag deine Nutzenden direkt, wie du deine Retention-Rate verbessern könntest. Verwende Surveys von Contentsquare, um ihnen einfache Fragen zu stellen und deinen Nutzenden die Möglichkeit zu geben, ihre Gedanken mit dir zu teilen. Anschließend analysiert der AI-Assistent von Contentsquare die Ergebnisse und liefert dir umsetzbare Insights. So steigerst du nicht nur deine Retention-Rate, sondern verbesserst auch die gesamte Customer Experience.
![[Visual] Meet up event feedback survey](http://images.ctfassets.net/gwbpo1m641r7/6JaKIovRKhnH2TcMdHER3Q/9cf8574d490138596540de8eb9da59d8/Group_1948760392__1_.png?w=1280&q=85&fit=scale&fm=avif)
Verwende Surveys, um verbesserungswürdige Bereiche zu identifizieren, auf die du dich konzentrieren solltest
5. Net-Promoter-Score® (NPS)
Dein Net-Promoter-Score® (NPS) ist eine Statistik aus dem unteren Funnel-Bereich, die erhebt, wie wahrscheinlich es ist, dass Nutzende nach dem Kauf dein Produkt oder dein Unternehmen an Freunde und Familie weiterempfehlen. Ein höherer NPS®-Wert bedeutet, dass Nutzende dein Produkt oder Unternehmen eher weiterempfehlen würden. Positive NPS®-Werte gehen generell mit höheren Retention-Raten einher und gelten darum als gutes Zeichen für jedes SaaS-Unternehmen.
NPS®-Daten sind zudem ein deutliches Anzeichen für eine hohe Kundenzufriedenheit und nicht nur dafür, wie wahrscheinlich es ist, dass einzelne Nutzende auch zukünftig zahlende Kund:innen bleiben werden.
Verwende Contentsquare, um eine NPS®-Umfrage an Nutzende zu versenden und deinen Score herauszufinden. Ein hoher Wert zeigt an, dass deine Nutzenden auf dem besten Weg sind, Produktbefürworter:innen und Markenbotschafter:innen zu werden. Er belegt auch, dass dein Unternehmen die Ziele der Nutzenden mit deinem Produkt versteht und erfüllt.
![[Visual] nps-survey-results-Contentsquare](http://images.ctfassets.net/gwbpo1m641r7/695PUA91x9RjSrFEJnn8s4/412d0c29784aa3aaf64fd05c3a548d25/nps-survey-results-Contentsquare.png?w=1280&q=85&fit=scale&fm=avif)
Starte ein NPS®-Umfrage zur Quantifizierung der Kundenzufriedenheit mit deiner Marke und deinem Produkt
6. Produkt- und Nutzer-Upgrades
Kommen Nutzende, nachdem sie den mittleren oder unteren Bereich deines SaaS-Marketing-Funnels erreicht und ihren ersten Kauf getätigt haben, zurück, um weitere Produkte zu erwerben oder ein Upgrade ihres Tarifs durchzuführen? Wenn du z. B. SaaS-Software für Audioaufnahmen (etwa für Podcasts) verkaufst, erwerben Nutzende dann zusätzliche Features wie die Hintergrundgeräuschunterdrückung? Oder nehmen sie ein Upgrade auf einen technologisch fortschrittlicheren Abonnement-Plan vor?
Upselling und Cross-Selling liefern nicht nur zentrale Chancen mit Blick auf Wachstum und Umsatz. Sie verbessern auch die Customer Experience und erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Produktakzeptanz. Denn je mehr Add-ons und zusätzliche Features deinen Nutzenden zur Verfügung stehen, desto mehr können sie mit deinem Produkt erreichen.
Für ein effektives Upselling und Cross-Selling solltest du deine Nutzer-Personas und ihre Pain Points definieren. Zudem solltest du Kund:innen regelmäßig um Feedback rund um die Features und Upgrades bitten, an denen sie interessiert sind. Es ist genau diese Art von datengestützter, nutzerorientierter Entwicklung, die Unternehmen aufblühen lässt.
Tauche tiefer in die Customer Journey ein, um einen erfolgreichen SaaS-Marketing-Funnel zu erstellen
Der beste Weg, einen effektiven B2B-SaaS-Marketing-Funnel zu gestalten, besteht darin, so viel Kundenfeedback und Informationen über die User Experience (UX) wie möglich einzuholen. Das gelingt dir, indem du ein Verständnis für die Customer Journey entwickelst und zugleich mit Marketing-Funnel-Tools die richtigen Metriken trackst.
Denk daran, dass eine nutzerorientierte Produktentwicklung zu den besten Strategien gehört, um dein Geschäftswachstum zu fördern und Markentreue zu kultivieren. Wenn du dich dazu verpflichtest, die Pain Points von Nutzenden proaktiv anzugehen und ein effektives Produkt zu designen, dann werden Kundentreue und Weiterempfehlungen nicht lange auf sich warten lassen.
FAQs zu SaaS-Marketing-Funnels
Ein SaaS-Funnel unterscheidet sich von einem traditionellen Marketing-Funnel, da letzterer viel gradliniger aufgebaut ist. Du steigerst den Bekanntheitsgrad (Awareness) und führst Kund:innen durch den Verkaufsprozess bis zum Checkout. Ein SaaS-Funnel dagegen ist vertikaler: Der Verkauf findet in der Mitte des Kundenlebenszyklus statt, bevor Kundentreue und Mundpropaganda folgen.
![[visual]Discover the 5 stages of SaaS marketing funnels, which KPIs and metrics to track at each stage, and how to optimize them to convert more users.](http://images.ctfassets.net/gwbpo1m641r7/6rxpgyu5cLycpP9uYdlXH8/05db206a89993f8f2b14f43406be0a9c/394335367.jpg?w=1280&q=85&fit=scale&fm=avif)
![[Visual] Contentsquare's Content Team](http://images.ctfassets.net/gwbpo1m641r7/3IVEUbRzFIoC9mf5EJ2qHY/f25ccd2131dfd63f5c63b5b92cc4ba20/Copy_of_Copy_of_BLOG-icp-8117438.jpeg?w=946&q=85&fit=scale&fm=avif)