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7 Schritte zum Erstellen eines Marketing-Funnels, der handfeste Ergebnisse liefert

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Ein effektiver Marketing-Funnel kann deinem Unternehmen helfen, die individuellen Bedürfnisse deiner Kund:innen stets im Mittelpunkt zu halten.

Doch wie erstellst du einen Funnel, der einen stetigen Strom an qualifizierten Leads liefert und diese auch durch ihre individuelle Customer Journey leitet?

Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung erklärt dir alles, was du brauchst, um einen effektiven Marketing-Funnel aufzubauen, der dir dabei hilft, das Engagement deiner Nutzenden mit deinem Produkt oder deiner Website zu jeder Phase ihrer Customer Journey zu fördern.

Entwickle ein Verständnis dafür, wie Nutzende deinen Marketing-Funnel durchlaufen

Contentsquare zeigt dir, wie – und warum – Nutzende Engagement zeigen, damit du deinen Funnel verbessern und deine Conversion-Rate steigern kannst.

Wie Marketing-Funnels dir beim Kunden-Engagement helfen

Marketing-Funnels bilden ab, wie deine potenziellen Kund:innen die verschiedenen Phasen der Nutzer-Journey durchlaufen. Sie tracken auch deine Bemühungen, diese durch Marketingelemente wie Content, Anzeigen und Landingpages anzulocken, ihr Engagement zu wecken und sie zur Conversion zu bewegen.

Während Sales-Funnels Umsätze generieren, indem sie die Customer Journey anhand einer Reihe von Mikro-Conversions erfassen – etwa die Anmeldung zu einer Liste, das Ausfüllen eines Formulars oder den Kauf eines Produkts –, liefern Marketing-Funnels sogenannte Leads. Das bedeutet, dass sie die gesamte Journey von potenziellen Kund:innen verfolgen, vom ersten Bemerken deines Produkts bis hin zur Kaufentscheidung.

Die meisten Marketing-Funnels basieren auf einem 3-stufigen Modell:

  1. Awareness (Bewusstsein)

  2. Consideration (Überlegung)

  3. Decision (Entscheidung)

1. Awareness-Phase (Top of the Funnel)  

In der Awareness-Phase werden potenzielle Kund:innen auf deine Marke aufmerksam gemacht und sie beschäftigen sich zum ersten Mal mit deinem Produktangebot. 

Während der Awareness-Phase wissen potenzielle Kund:innen noch sehr wenig über deine Marke oder dein Produkt. Ziel dieser Phase ist es daher, neue Interessenten mit Content- und Marketingmaterialien anzuziehen, die ein Bewusstsein für deine Marke kultivieren. 

Nutze diese „TOFU”-Phase (Top of the Funnel, also der obere Funnel-Bereich), um dein Alleinstellungsmerkmal zu kommunizieren und potenziellen Kund:innen zu zeigen, wie du ihre Probleme lösen kannst. 

2. Consideration-Phase (Middle of the Funnel) 

Die Consideration-Phase beschreibt, dass potenzielle Kund:innen die Mitte deines Funnels (Middle of the Funnel, MOFU) erreicht haben, indem sie sich auf bedeutsame Weise mit deiner Marke befasst haben: Vielleicht sind sie über Social Media zu einem Follower von dir geworden, haben deinen Newsletter abonniert oder ein Formular ausgefüllt. 

Sie suchen jetzt nach Lösungen für ihr Problem und ziehen verschiedene Marken und Optionen in Betracht. Ziel dieser Phase ist es, deine potenziellen Kund:innen mit wertvollem Content anzusprechen, ihr Vertrauen zu gewinnen und dich von deiner Konkurrenz abzuheben.

3. Decision-Phase (Bottom of the Funnel) 

In dieser Phase hast du bereits die Aufmerksamkeit deiner potenziellen Kund:innen gewonnen, ihr Vertrauen erlangt und eine Beziehung zu ihnen aufgebaut, indem du mit zielgerichtetem und wertschöpfendem Content auf ihre Bedürfnisse eingegangen bist. 

Ziel dieser BOFU-Phase (Bottom of the Funnel, also unterer Funnel-Bereich) ist es, potenziellen Kund:innen konkrete Gründe und Social Proof zu liefern, um sie von deiner Fähigkeit, ihre Probleme zu lösen, zu überzeugen und sie somit zur Conversion zu bewegen. 

💡 Profi-Tipp: Durch die Abbildung der Phasen deines Marketing-Funnels mit einem Funnel-Analysetool kannst du leicht erkennen, wo genau Nutzende abspringen – und ins Detail gehen, um auch zu verstehen, warum.

Erstelle Funnels in Contentsquare, indem du zentrale Seiten oder Verhaltensweisen auswählst und dann sofortige Visualisierungen zum Nutzerfortschritt für jeden einzelnen Schritt erhältst. Hast du einen Anstieg an Abbrüchen bemerkt? Springe von der entsprechenden Funnel-Phase zu den dazugehörigen Session Replays (Aufzeichnungen und Wiedergaben des individuellen Nutzerverhaltens) mit nur einem Klick. So kannst du erkennen, was genau passiert ist, und gleichzeitig wertvollen Kontext erhalten. Vergleiche verschiedene Kundensegmente, um noch tiefergehende Insights zu erhalten, die es dir möglich machen, gezielte Optimierungen vorzunehmen und die Conversion-Raten in die Höhe zu treiben.

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Funnel Analysis von Contentsquare macht das Erstellen, Analysieren und Optimieren von Funnels ganz einfach.

7 Schritte zur Erstellung eines kundenzentrierten Marketing-Funnels

Nutze die folgenden 7 Schritte, um einen Marketing-Funnel zu erstellen, der dir hilft, zentrale Touchpoints in deiner Customer Journey besser zu verstehen und Content zu erstellen, der Nutzende von einer Phase deines Funnels zur nächsten bringt. 

Wichtig: Der Aufbau eines kundenzentrierten Funnels ist nicht allein die Aufgabe deines Marketingteams. Sowohl Marketing- als auch Vertriebsteams müssen ihre Expertise und ihr jeweiliges Verständnis für die Customer Journey einbringen, um potenzielle Kund:innen besser zu erreichen und Conversions zu fördern. 

1. Entwickle ein Verständnis für deine Customer Journey 

Das Kaufverhalten von Nutzenden im echten Leben verläuft nicht linear. Darum ist jeder Marketing-Funnel einzigartig und hängt von deinen spezifischen Business- und User-Zielen ab. Verfolge die gesamte Customer Journey vom Moment der Awareness bis zum Moment der Conversion, um einen effektiven Marketing-Funnel zu erstellen. 

Da jede einzelne Person unter deinen potenziellen Kund:innen deinen Marketing-Funnel anders erlebt, musst du ein Verständnis dafür entwickeln, wie unterschiedlich Customer Personas mit deiner Marke, deinem Produkt oder deiner Website interagieren – und dies über verschiedene Touchpoints und Kanäle hinweg.

Beispielsweise werden sich nicht alle deiner Interessenten mit dem phasenspezifischen Content der jeweiligen Phasen auseinandersetzen. Selbst wenn du einen Blogbeitrag veröffentlichst, der sich an potenzielle Kund:innen in der Awareness-Phase richtet, könnten Leads in späteren Phasen (MOFU und BOFU) zu diesem Beitrag zurückkehren, um ihn als nützliche Übersicht zu verwenden, bevor sie ihre endgültige Kaufentscheidung treffen. 

Um die Customer Journey vollständig zu verstehen, solltest du das Kaufverhalten deiner Nutzenden und ihre nichtlinearen Touchpoints analysieren. Wie das funktioniert, erklären wir dir hier: 

  • Erstelle eine Map der Customer Journey, um deine Produkt-Experience (PX) und deine Kundenprofile sowie die Pain Points, Verhaltensweisen und bevorzugten Kommunikationskanäle deiner Kund:innen tiefgreifend zu verstehen

  • Kombiniere Insights aus sozialen Medien, persönlichen Interaktionen, Website Analytics und verschiedenen Teams wie Vertrieb, Marketing, Customer Success und Kundenservice. Stelle sicher, dass alle abteilungsübergreifenden Teams auf dieselbe Berichterstattungs-Software Zugriff haben, um stets einen gemeinsamen Abgleich zu garantieren. 

  • Nutze diese Insights, um Blockaden zu beseitigen und die Customer Experience (CX) zu verbessern. Ein SaaS-Unternehmen könnte beispielsweise CX-Umfragen und Social-Listening-Tools einsetzen, um zu verstehen, wie Kund:innen ihr neues Software-Update wahrnehmen. Vielleicht stellen sie fest, dass die Produktakzeptanz ihrer neuen Software aufgrund eines fehlerhaften User Interface (UI) niedrig ist – und beheben dieses Problem dann schnell, um den negativen Impact auf die SaaS Customer Journey zu minimieren.

💡 Profi-Tipp: Verwende Tools wie Heatmaps und Session Replay, um eine Map der Customer Journey auf deinem digitalen Produkt oder deiner Website zu erstellen. So siehst du, worauf Nutzende klicken, wie sie scrollen, welche Bereiche ihre Aufmerksamkeit erregen und wo sie abspringen. Nutze diese Insights, um die User Journey zu optimieren und deine Kund:innen zu begeistern. 

Start-ups oder SaaS-Unternehmen sollten ihre Session Replays eventuell nach Nutzergeräten filtern, denn so lässt sich sicherstellen, dass sie eine reaktionsfähige, mobilfreundliche Experience bieten, bei der zentrale Conversion-Buttons, Produktbilder und Navigationsleisten korrekt angezeigt werden.

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Session Replay in Contentsquare zeigt dir, wie Nutzende die Customer Journey auf verschiedenen Geräten wirklich erleben

2. Schaffe frühzeitig Awareness 

Der Schlüssel zu einer effektiven Steigerung der Markenbekanntheit liegt darin, dein Produkt oder deine Dienstleistung mithilfe von Outbound-Marketing-Techniken zu promoten. 

Während der Awareness-Phase sind sich deine potenziellen Kund:innen möglicherweise vage bewusst, dass sie ein Problem haben, suchen aber vermutlich noch nicht aktiv nach einer Lösung. Indem du die Pain Points deiner Nutzenden erkennst und verschiedene Channels einsetzt, um deinen potenziellen Kund:innen zu zeigen, dass eine Lösung existiert, kannst du sie auf den Weg zum entscheidenden „Aha”-Erlebnis bringen. 

Mach deinen Namen bekannt, indem du für bezahlte Anzeigen über YouTube, Instagram, Google, Facebook, Influencer-Marketing, Radiowerbung, Live-Veranstaltungen, Plakatwände oder das Fernsehen sorgst – und richte deine Produktpositionierung direkt auf die stärksten Bedürfnisse deiner Zielgruppe aus. 

Um frühzeitig Awareness basierend auf der Erkennung von Pain Points deiner Nutzenden zu schaffen, solltest du deiner Zielgruppe aktiv zuhören und ihr Feedback ausnutzen, um deine Marke kreativ zu positionieren. Hier verraten wir dir, wie das funktioniert:

  • Verwende Surveys, um Kund:innen zu ihrer ersten User Experience (UX) mit deiner Website oder deinem digitalen Produkt zu befragen. So gewinnst du Insights zu zentralen Momenten der Customer Journey. Frage deine User:innen, wovon sie sich mehr wünschen oder was ihnen fehlt, um ein qualitatives Verständnis für ihre Bedürfnisse zu entwickeln.

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Nutze Surveys in Contentsquare, um auf einfache Weise Kundenfeedback zu sammeln und ihre Experience besser nachzuvollziehen

  • Verwende Social-Listening-Tools, um die Stimmungen und Bedürfnisse deiner Nutzenden über Social Media Channels zu erfassen – und bleib so über die Konkurrenz, aber auch über neue Nutzertrends und ‑wünsche auf dem Laufenden.

  • Richte einen Chatbot auf deiner Website ein, um User-Anfragen zu sammeln, sofort auf Fragen deiner Nutzenden zu antworten und Trends rund um ihre Anliegen zu analysieren.

Kombiniere schließlich all diese Insights, um überzeugende Marketingkampagnen zu erstellen, die auf die Bedürfnisse deiner Nutzenden eingehen. Beziehe auch bezahlte Werbung mit ein, um deine Kampagnen über eine Vielzahl an Channels zu promoten. Du könntest beispielsweise Beiträge teilen oder über Social Media live gehen und dein Alleinstellungsmerkmal bekannt machen oder eine Infografik bzw. Landingpage erstellen, die deine Marke, deine Dienstleistungen oder dein Produkt neuen Nutzenden und möglichen Interessenten vorstellt. 

3. Entwickle eine Strategie für die Content-Optimierung 

Um Content zu erstellen und zu veröffentlichen, den dein ideales Kundenprofil (auch Ideal Customer Profile, ICP) tatsächlich lesen möchte, brauchst du eine Strategie zur Content-Optimierung. Diese sorgt dafür, dass deine Inhalte aktuell, leicht auffindbar und wertvoll bleiben, und bringt zusätzlich mehr Besuchende auf deine Website, indem sie dein Ranking auf Suchmaschinen verbessert. 

Eine tolle Content-Optimierungsstrategie hilft Nutzenden, das zu finden, was sie suchen, und promotet genau den Content von dir, der für ihre Suchanfragen besonders relevant ist. Für die meisten Unternehmen bedeutet das, dass sie regelmäßig für Blog-Artikel, aussagekräftige Landingpages und weiteren schriftlichen Website-Content sorgen müssen. Sie können aber auch andere suchmaschinenoptimierte Inhalte erstellen – etwa einen YouTube-Kanal mit Produktanleitungen oder Social-Media-Beiträge, die auf Nutzerfragen und ‑probleme in kurzen Live-Streams bzw. Videos eingehen. 

So entwickelst du eine Content-Optimierungsstrategie:

  • Führe eine Keyword-Recherche durch: Mache Content Keywords für die 3 Hauptphasen deines Marketing-Funnels ausfindig. Für die Awareness-Phase solltest du nach informativen und navigationsrelevanten Keywords suchen, die die Probleme oder zu erledigenden Aufgaben (auch Jobs To Be Done, JTBD) deiner Nutzenden präzise beschreiben. Für die Consideration-Phase solltest du kommerzielle Keywords anvisieren, die sich darum drehen, dass deine Nutzenden die verschiedenen Produkte innerhalb deiner Nische erkunden. Für die Decision-Phase solltest du nach eher transaktionsorientierten Keywords suchen, die jene Nutzenden ansprechen, die bereits am Kauf deines Produkts interessiert sind. 

  • Erstelle Themencluster: Gruppiere Keywords nach geschlossenen Themenclustern, die dasselbe Thema aus verschiedenen Perspektiven (oder über zentrale „Säulen“) beschreiben, um deine Autorität innerhalb deiner Branche zu stärken und ein höheres Ranking für deine Ziel-Keywords zu erzielen. Ein Beispiel: Wenn ein E-Commerce-Unternehmen zentralen Säulen-Content rund um das Thema Tennisschuhe erstellen möchte, könnte die Hub-Seite beispielsweise „Der ultimative Guide zum Kauf von Tennisschuhen“ genannt werden, während die Keyword-Seiten für diesen Hub „Tennisschuhtypen“, „Fehler beim Tennis“, „Tennistipps“, „Tennisübungen“ und „Probleme mit Tennisschuhen“ heißen könnten. 

  • Wähle Benchmarks für deinen Content aus: Prüfe die Top-Suchergebnisse bei Suchmaschinen wie Google für deine Ziel-Keywords und nutze diese, um Typ, Länge, Suchintention und Eigenschaften deines Contents zu bestimmen. Verwende diese Benchmarks anschließend als Leitstern bei der Erstellung deines Contents. 

  • Optimiere URLs, Bilder, Meta-Beschreibungen, Seitentitel und Überschriften: On-Page-Optimierungen helfen Suchmaschinen dabei, den Content deiner Seite zu verstehen. Gehe daher für deine Inhaltselemente eine Optimierungs-Checkliste durch, damit Suchmaschinen jedes einzelne erfassen können – und damit sie für deine Nutzenden garantiert leicht auffindbar bleiben.

  • Füge interne und externe Verlinkungen ein: Verlinke in jedem Beitrag bis zu 4 andere Seiten deiner Website, um mehr Nutzende dazu zu bringen, auf zentrale Conversion-Seiten zu klicken. Füge externe Links ein, die zu Informationsquellen führen, welche die Glaubwürdigkeit deines Contents erhöhen.

  • Arbeite strategische Calls-to-Action (CTAs) ein: Platziere überzeugende Calls-to-Action (CTAs) über deinen gesamten Content hinweg, um mehr Nutzende dazu zu bringen, auf den Mehrwert deiner Inhalte zu reagieren und Conversion-Handlungen abzuschließen.

4. Erstelle informativen Content 

Ein fester Bestandteil der Optimierungsstrategie für deinen Marketing-Funnel ist das Erstellen von informativem Content, der die Nutzenden über dein Produkt aufklärt, ihnen wertvolle Informationen und praktische Tipps liefert und sie dazu anregt, zu jeder Phase mit deiner Marke zu interagieren. 

Indem du zu jeder Phase informative Inhalte anbietest, hilfst du deiner Zielgruppe dabei, sich gründlicher mit ihren Pain Points auseinanderzusetzen und die Leistungsfähigkeit deiner Marke zu erkennen, wenn es darum geht, diese zu lösen. 

Für die Awareness-Phase eignen sich folgende Arten von informativem Content: 

  • erläuternde Blogbeiträge, die das „Was?“, das „Warum?“ und das „Wie?“ abdecken,

  • instruktive YouTube-Videos (z. B. Anleitungen und Erklärvideos) und 

  • Social-Media-Posts, die dein Produkt vorstellen, Instagram-Reels von Leuten, die dein Produkt oder deinen Service entdecken, einführende Live-Streams sowie DIY-Anleitungen.  

Für die Consideration-Phase solltest du dich auf Folgendes konzentrieren: 

  • Werbe-E-Mails,  

  • Newsletter, 

  • tägliche Live-Streams, 

  • exklusiven Content wie informative Whitepaper, E-Books und Webinare sowie  

  • Podcasts. 

Nutze folgende Content-Beispiele für die Decision-Phase:   

  • Produktdemos,

  • Fallstudien deiner erfolgreichsten Produktnutzenden,

  • Social Proof wie Produktrezensionen und Testimonials,

  • Produkt-Landingpages und

  • FAQs.

💡 Profi-Tipp: Optimiere und aktualisiere deinen Content während jeder Phase deines Marketing-Funnels kontinuierlich und messe, wie effektiv er deine User:innen erreicht. Nutze Tools wie Contentsquares Heatmaps, um herauszufinden, ob Nutzende auf deinen Content klicken oder ihn lesen, wie weit sie scrollen und wo sie verweilen. Sobald du wirklich weißt, wie genau Nutzende mit deinem Content interagieren, kannst du ihn auch verbessern.

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Heatmaps zeigen dir, wie Nutzende mit deinem Content, deinen CTAs, deinen Videos und mehr interagieren

5. Konzentriere dich auf das Alleinstellungsmerkmal deines Produkts

Du hast deine Zielgruppe informiert – aber wie kannst du sie davon überzeugen, dass deine Produktlösung die richtige für sie ist? Konzentriere dich auf das, was dein Produkt und deine Marke einzigartig macht, indem du dein Alleinstellungsmerkmal (auch Unique Value Proposition, USP) besonders betonst. 

Hier einige Tipps dafür, wie du dein USP hervorheben kannst: 

  • Präsentiere detaillierte Fallbeispiele der erfolgreichsten Nutzenden deines Produkts auf deiner Website oder veröffentliche ihre Daten in einer Newsletter-Serie. Das kann insbesondere für Start-ups und junge Unternehmen hilfreich sein, die ihre Glaubwürdigkeit stärken und mehr Nutzende erreichen möchten. 

  • Verwende ein attraktives Preismodell, das die Konkurrenz übertrifft – und stelle es auf prominente Weise auf deiner Website zur Schau.

  • Erstelle simple, aber optisch ansprechende Produkt-Landingpages, um ausführlich auf die Features und das Setup deines Produkts einzugehen und professionelle Demos deines Produkts in Aktion zu liefern. 

  • Optimiere zentrale Produkt-, Preis- und Conversions-Seiten, um sicherzustellen, dass keinerlei defekte Links, Glitches oder Bugs vorliegen, und sieh dir Session Replays durch, um zu erkennen, wie Nutzende durch deine Website navigieren.

  • Sorge für ein Retargeting von Anzeigen für Nutzende, die deine Website bereits besucht, aber keinen Kauf getätigt oder ihren Warenkorb abgebrochen haben.

  • Schreibe Beiträge über Konkurrenzalternativen oder Blogartikel, die Mitbewerber vs. Mitbewerber vergleichen, um zu zeigen, wie sich dein Produkt im Vergleich zu Branchenfavoriten schlägt.

  • Werbe um mehr Produktrezensionen und stelle sie als Social Proof zur Schau. Ein Beispiel: Eine E-Commerce-Website, die Exit-Intent-Umfragen verwendet, stellt möglicherweise fest, dass Nutzende keine Conversion durchlaufen, weil sie vor ihrer Kaufentscheidung noch Bewertungen und Erfahrungsberichte von anderen Nutzenden zu ihrem Produkt lesen möchten. In diesem Fall könnte eine Rezensionsleiste auf der Produktseite oder ein Testimonial-Bereich unterhalb eines CTAs helfen, das Vertrauen der User:innen in das Produkt zu stärken.

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Exit-Intent-Umfragen liefern dir nutzerbasierte Insights in die User Experience – und die Gründe, die einem Kauf im Weg stehen

6. Führe Nutzende in Richtung Conversion 

Bei der kundenzentrierten Conversion-Rate-Optimierung (CRO) geht es ganz darum, deine Nutzenden besser zu verstehen und ihnen genau das zu bieten, was sie für eine Conversion brauchen. Vergiss schnelle Lösungen zum Boosten von Conversion-Raten: Du musst nachvollziehen, was deine Nutzenden antreibt, überzeugt und abschreckt, um ihnen die bestmögliche User Experience zu bieten. 

Hier erklären wir dir, wie du Nutzende während den Consideration- und Decision-Phasen deines Marketing-Funnels zur Conversion verleiten kannst:

  • Zunächst musst du deine Nutzenden und Kund:innen besser verstehen, etwa mittels Tools im Bereich Voice of Customer (wie Umfragen, Feedback und Interviews), mit denen User:innen dir ihre Produkt-Experience auf deiner Seite mitteilen und bestimmte Elemente hervorheben können, die ihnen gefallen oder nicht gefallen haben.

  • Nutze anschließend Session Replays, um die Nutzenden bei ihrer Navigation durch deine Website zu beobachten und spezifische Anreize, Blockaden oder Hooks im Verlauf deiner Customer Journey zu identifizieren. Diese Insights helfen dir bei der Entscheidung, was optimiert, überarbeitet oder entfernt werden sollte. Beispielsweise könnte ein E-Commerce-Team während der Analyse von Session Replays feststellen, dass Nutzende Wutklicks auf ihre CTAs oder Checkout-Buttons tätigen. So erkennen sie, dass die Buttons zumindest auf einigen Geräten wohl nicht richtig funktionieren, wodurch sie entsprechende Probleme schnell beheben können.  

  • Implementiere CRO-Taktiken, die Nutzende zum Handeln bewegen, beispielsweise:

    • 30-Tage-Geld-zurück-Garantie,

    • eine kostenlose Testversion, 

    • Kundensupport-Chatbots für Fragen oder Einwände in letzter Sekunde, 

    • ein performance-basiertes Preismodell und

    • FAQs, die sich darauf konzentrieren, Einwände oder Bedenken aufzulockern. 

7. Optimiere deine Customer Experience auch nach dem Kauf 

Auch wenn Kund:innen sich bereits zum Kauf entschieden und eine Conversion durchlaufen haben, ist es entscheidend, ihre Bedürfnisse weiterhin in den Mittelpunkt zu stellen und ihnen selbst nach dem Kauf eine hervorragende Customer Experience zu bieten. Dein Kundenservice nach dem Kauf beeinflusst maßgeblich, ob Nutzende erneut kaufen, ihr Abonnement verlängeren, ein Upgrade durchführen und dein Produkt weiterempfehlen bzw. schwärmerische Bewertungen hinterlassen.

Um deine Kund:innen auch nach dem Kauf zu begeistern, gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Biete ein tolles Follow-up-Erlebnis mit personalisiertem Messaging und E-Mails, die auf den Interessen deiner Kund:innen basieren und ähnliche Produkte oder Features promoten.

  • Stelle Ressourcen wie Tooltipps und Wissensdatenbanken für deine Nutzenden bereit, damit sie das Beste aus ihrem neuen Produkt bzw. ihrem neuen Kauf machen und ihre Produktakzeptanz erhöhen.

  • Setze On-site-Umfragen ein, um deine Kund:innen zu ihrer Experience zu befragen und herauszufinden, wie du sie bei ihrem Onboarding-Prozess unterstützen kannst.

  • Biete einen hervorragenden Kundenservice per Chatbot oder Live-Chat und sorge dafür, dass alle Fragen deiner Nutzenden beantwortet werden und sie jede nötige Hilfe beim Setup erhalten.

  • Reaktiviere deine Nutzenden, indem du ihnen Sonderaktionen und Rabatte anbietest oder sie zur Teilnahme an Kundentreueprogrammen einlädst

Sorge mit nutzerbasierten Insights für Antrieb in deinem Marketing-Funnel

Mit einem erfolgreichen Marketing-Funnel können Unternehmen garantieren, dass ihre Marketingmaßnahmen die richtigen Kund:innen ansprechen, ihren Fortschritt tracken und ihre Marketingkampagnen besser planen und durchführen.

Booste deinen Marketing-Funnel, sodass er gezielte Leads für dein Unternehmen generiert und diese zur Conversion anregt, indem du deinen Fokus auf deine potenziellen Kund:innen hältst und sowohl ihr Verhalten als auch ihr Feedback analysierst.

Entwickle ein Verständnis dafür, wie Nutzende deinen Marketing-Funnel durchlaufen

Contentsquare zeigt dir, wie – und warum – Nutzende Engagement zeigen, damit du deinen Funnel verbessern und deine Conversion-Rate steigern kannst.

FAQs zur Erstellung eines Marketing-Funnels

  • Ein Marketing-Funnel ist wichtig, weil er Unternehmen hilft, ihre Marketingbemühungen auf die richtige Zielgruppe auszurichten – egal, ob diese sich in der Awareness-, Consideration- oder Decision-Phase befindet. Er erlaubt Unternehmen außerdem, ihre Fortschritte beim Erreichen potenzieller Kund:innen zu tracken. Indem sie jeden Schritt im Marketing-Funnel nachvollziehen und optimieren, können Unternehmen ihre Marketingkampagnen besser planen und durchführen.

[Visual] Contentsquare's Content Team
Contentsquare's Content Team
Das Content-Team von Contentsquare

Wir sind ein internationales Team von Content-Expert:innen und Autor:innen mit einer Leidenschaft für alles rund um die Customer Experience (CX). Von Best Practices bis zu den heißesten Trends in der digitalen Welt: Wir kennen uns aus. In unseren Leitfäden erfährst du alles, was du wissen musst, um Erlebnisse zu schaffen, die deine Kund:innen begeistern. Viel Spaß beim Lesen!

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