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Scroll-Heatmaps: 5 Wege, um deine UX zu optimieren und Conversions zu steigern

Scroll-Heatmaps, die das Nutzerverhalten beim Scrollen auf einer Website oder in einer App aufzeichnen, sind ein leistungsstarkes visuelles Analysetool. Sie helfen dir zu verstehen, wie Nutzende mit deinen Webseiten und Seitenelementen interagieren. So kannst du sicherstellen, dass deine Website Conversions erzielt und ein hervorragendes Nutzererlebnis (User Experience, UX) bietet.

Visual - website optimization - Techniques

Scroll Maps – Heatmaps, die Scrolling‑Verhalten auf einer Website oder App tracken – sind ein leistungsstarkes visuelles Analysetool, das dir hilft zu verstehen, wie Nutzende mit deinen Webseiten und Seitenelementen interagieren. So kannst du sicherstellen, dass deine Seite Conversions fördert und eine herausragende User Experience liefert.

Scroll Maps sammeln schnell Daten darüber, wie Besuchende durch deine Website scrollen – damit du Chancen für User‑Experience‑(UX‑)Verbesserungen erkennst, Änderungen vornimmst und letztlich Conversions steigerst.

Am Ende dieses Artikels weißt du alles, was du über Scroll Maps wissen musst: was sie sind, wie du eine einrichtest und wie du sie nutzt, um umsetzbare Insights zu finden, die deine User Experience auf ein neues Level heben.

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Was ist eine Scroll-Heatmap?

Eine Scroll-Heatmap ist eine Art von Website-Heatmap, die sichtbar macht, wie weit Nutzende auf einer Seite am Desktop, Tablet oder Smartphone nach unten scrollen. Scroll-Heatmaps verwenden einen Farbverlauf, um die am häufigsten und am wenigsten angesehenen Abschnitte einer Seite darzustellen, von „heiß“ (beliebt) bis „kalt“ (unbeliebt). Rot zeigt die Elemente einer Seite an, die von den Nutzenden am meisten gesehen werden, während Blau für geringe oder keine Interaktion steht.

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#A Hotjar scroll map example

Bei Scroll-Heatmaps geht es nicht nur um die Farbe: Sie zeigen auch an, wie viel Prozent der Nutzenden sich auf der Seite weiter nach unten vorgewagt hab. Es wird auch ein durchschnittlicher „Fold Score“ angezeigt, sodass du leicht erkennen kannst, welchen Teil der Seite die meisten Besuchenden sehen, bevor sie anfangen zu scrollen.

Scroll-Heatmap vs. Heatmaps

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#Examples of Hotjar scroll (left) and click (right) heatmaps

Heatmap („Wärmekarte“) ist ein breiter Begriff für verschiedene Arten von visuellen Webanalysedaten. Scroll-Heatmaps sind eine Art von Heatmap, bei denen die „heißesten“ Farben die am häufigsten angesehenen Abschnitte einer Seite anzeigen und nicht die am häufigsten angeklickten (oder angetippten) Elemente (diese Daten werden, wenig überraschend, mit einer Click-Heatmap dargestellt).

Mit anderen Worten: Scroll-Heatmaps erzeugen Wärmezonen deiner Website, App oder Produktseiten von oben nach unten, sodass sie eher wie ein vertikaler Regenbogen aussehen statt wie die „Konfetti-Muster“, die typisch für andere Arten von Heatmaps wie Click- oder Move-Heatmaps sind.

Hier findest du Heatmap-Beispiele, um Scroll-Heatmaps mit anderen Heatmap-Typen zu vergleichen.

💡Profi-Tipp: Wenn du eine Heatmap in Contentsquare einrichtest, sammelt das Heatmaps-Tool automatisch Daten für alle Heatmap-Typen – Scroll-, Click-, Wutklick-und Move-Heatmaps.

Du kannst sogar alle Heatmap-Daten in einer einzigen Ansicht mit einer Engagement-Zonen-Heatmap oder der Zoning Analysis kombinieren. So kannst du schnell erkennen, mit welchen Seitenelementen Nutzende am meisten interagieren, sodass du die UX der Seite validieren und sicherstellen kannst, dass sie optimal performt.

5 Möglichkeiten, um Scroll-Heatmaps zu verwenden

Wenn es um das Erkennen von Datenmustern und Möglichkeiten zur UX-Optimierung geht, kannst du so kreativ sein, wie du möchtest. Im Folgenden findest du fünf der häufigsten Verwendungsmöglichkeiten für Scroll-Heatmaps.

[Visual] zoning-analysis-in-Contentsquare

1. Finde heraus, wo du die Aufmerksamkeit von Besuchenden verlierst

Scroll-Heatmaps zeigen dir, wie weit nach unten auf der Seite Nutzende gelangen (dabei helfen dir auch Prozentangaben): Kältere Farben (blau) bedeuten, dass weniger Leute diesen Seitenabschnitt gesehen haben.

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#Scroll map color gradients indicate high (red) and low (blue) viewership

Wenn dein Ziel darin besteht, die Aufmerksamkeit von Nutzenden zu erhöhen und zu halten, damit sie weiter nach unten scrollen (z. B. wenn du eine lange Landing Page hast und sicherstellen möchtest, dass sie alle Informationen auf der Seite sehen), geben dir Scroll-Heatmap-Daten praktische Insights darüber, wie du das UX-Design oder die Texte optimieren kannst, um Abbrüche zu reduzieren und die Conversion-Rate zu erhöhen.

💡 Profi‑Tipp: Kombiniere Scroll Maps mit individuellen Session Recordings (auch Session Replays genannt), um zu sehen, wie Menschen tatsächlich mit der Seite interagieren. Mit Contentsquare kannst du einfach ansehen, wie Nutzende deine Seite tatsächlich nutzen – mit unserem Session‑Replay‑Tool.

Visual - Session Replays Dashboard

Starte mit Heatmaps, um ein Gefühl für die heißen und kalten Bereiche deiner Seite zu bekommen. Sieh dir dann Replays an, um zu verstehen, warum Menschen sich so verhalten, wie sie es tun.

2. „False bottoms“ erkennen

Manchmal bemerken deine Besuchenden nicht, dass es weiter unten auf der Seite noch mehr Inhalte gibt. Das wird als „false bottom“ („falscher Boden“) bezeichnet und kann durch Leerraum, Zeilenumbrüche oder Blöcke verursacht werden, die Benutzende verwirren und frustrieren. Mithilfe von prozentualen Scroll-Heatmaps kannst du deine Seiten überprüfen und feststellen, wie viele Besuchende an einem bestimmten Element vorbeiscrollen.

💡 Profi‑Tipp: Contentsquares Rage‑Click‑Map trackt, wenn ein:e Nutzer:in wiederholt auf ein Element klickt und eine Interaktion erwartet, die nie stattfindet – was letztlich zu Frustration und einem schnellen Verlassen deiner Seite führt. Diese Heatmaps sind großartig, um potenzielle Website‑Bugs und andere Frustrationsbereiche zu identifizieren, die möglicherweise zu einer hohen Bounce Rate einer Seite führen.

3. Finde heraus, ob Nutzende den Inhalt oberhalb der durchschnittlichen „Fold-Linie“ sehen

Der Teil einer Webseite, der als „above the fold“ bezeichnet wird, ist der Bereich, den die meisten Nutzenden beim Seitenaufruf sehen. „Fold“ („Knicklinie“) ist einfach der Punkt am unteren Rand des Bildschirms, bevor Nutzende scrollen müssen.

Eine Scroll-Heatmap berechnet automatisch den durchschnittlichen Fold auf deiner Seite, sowohl für Desktop- als auch für mobile Nutzende. Anhand dieser Daten kannst du wichtige Elemente (wie CTAs) „above the fold“ platzieren, und zwar so, dass sie über mehrere Geräte hinweg funktionieren, um das Nutzer-Engagement zu steigern, sobald sie auf der Seite landen.

Scroll map - average fold (4)
#Scroll maps show the average fold area that most users see before scrolling

4. Überprüfe, ob Nutzende finden können, was sie brauchen

Man könnte dir verzeihen, wenn du annimmst, dass das Ziel der Seitenoptimierung mit einer Scroll Map darin besteht, so viele Menschen wie möglich bis ganz nach unten scrollen zu lassen. Aber damit liegst du falsch. In manchen Fällen scrollen Nutzende, weil sie auf deiner Website nicht navigieren können, um den nützlichen Content zu finden, den sie brauchen.

Dieses endlose Scrollen fiel De Beers auf, als sie Contentsquare Heatmaps nutzten, um ihre Landing Pages zu reviewen.

Das Team stellte die Hypothese auf, dass Nutzende den „In den Warenkorb"‑Button nicht sahen – daher das Scrollen. Also fügten sie einen Sticky‑CTA hinzu, und die Conversions stiegen daraufhin um 10 %.

[Visual] [DeBeers PX]
Add to bag CTA before redesign (left) and after redesign (right)

Für uns – als kleines Unternehmen mit begrenzten Ressourcen – ist es einfach ein sehr schneller und einfacher Weg, die Daten zu bekommen, die du willst – in einem visuellen, leicht verständlichen Format. Besonders wenn du in einem kleinen Team arbeitest und alles sehr schnelllebig ist, kannst du dich einloggen und die Daten erhalten, die du brauchst – selbst mitten in einem Meeting. Ich denke, das ist wirklich entscheidend, wenn du in einem kleinen Unternehmen arbeitest.

Katie Diegan
Ecommerce Manager bei De Beers

💡 Profi-Tipp: Um noch mehr Informationen über Nutzerverhalten zu erhalten, richte eine On‑Page‑Umfrage mit dem Contentsquare Surveys‑Tool ein und stelle Fragen wie „Hast du heute gefunden, wonach du gesucht hast?" Diese qualitativen Daten geben dir eine zusätzliche Kontextebene, wenn du quantitative Heatmap‑Daten reviewst.

5. Finde heraus, ob deine Seite ein gutes geräteübergreifendes Erlebnis bietet

Nutzende verhalten sich auf dem Desktop und auf dem Handy nicht unbedingt gleich. Wenn du eine responsive Website optimieren möchtest (d. h. eine Website, bei der die Größe der Seite für jedes Gerät angepasst wird), zeigt dir eine Scroll-Heatmap, wo Nutzende auf dem Handy und dem Desktop aufhören zu scrollen, damit du ein geräteübergreifendes Erlebnis für alle schaffen kannst.

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#Scroll data for a mobile phone heatmap

Scroll-Daten helfen dir dabei, eine pixelgenaue User Experience zu erschaffen. Du kannst dich auf die Heatmap-Daten beziehen, um herauszufinden, wo genau du einen CTA platzieren solltest, um die Aufmerksamkeit der Nutzenden auf Desktop und Mobilgeräten zu gewinnen.

💡 Profi‑Tipp: Generell sind Mobile‑optimierte Seiten tendenziell kürzer, aber es ist immer am besten, deine eigenen Scroll‑Map‑Daten zu sammeln und herauszufinden, wie sich deine Nutzenden auf mobilen Geräten verhalten – damit du die passendste Seitenlänge und das passendste Design für dein Publikum bestimmen kannst.

So richtest du Scrollmaps mit Contentsquare ein

Du kannst Scroll-Maps in 3 einfachen Schritten einrichten:

Schritt 1: Füge Contentsquares Tracking‑Code zu deiner Website hinzu

Melde dich bei Contentsquare an, um einen eindeutigen Tracking‑Code zu erhalten.

Dann installiere Contentsquares Tracking‑Code auf deiner Seite. Unsere detaillierten Anleitungen (hier) helfen dir, deinen Code mit verschiedenen Methoden zu installieren.

Schritt 2: Gib Seiten‑URLs ein

Als Nächstes möchtest du die Seiten‑URLs hinzufügen, für die du Scroll Maps erstellen willst. Diese Anleitungen unterscheiden sich leicht je nach Plan:

Wenn du den Enterprise‑ oder Pro‑Plan nutzt, gehe zu „Zoning Analysis" und klicke auf „Seite oder Seitengruppe auswählen".

[Screenshot] Zoning analysis - in-app

Gib dann die Seiten‑URLs ein, für die du Scroll Maps erstellen willst, und klicke auf „Anwenden".

[Screenshot] Zone-based heatmaps - New zoning - single page

Schritt 3: Scroll-Maps ansehen

Deine Scroll Map beginnt sich zu füllen, sobald Contentsquare Website‑Daten sammelt.

Sieh dir deine Scroll Maps an, indem du die Seite aufrufst, die du sehen möchtest, und in den Dropdowns „Heatmaps" und „Scroll Map" auswählst.

[Visual] review scrollmap heatmap

Du kannst deine Heatmap auch umschalten, um Desktop‑, Tablet‑ oder Mobile‑Sessions anzuzeigen.

[Visual] toggle your heatmap to show desktop, tablet, or mobile sessions.

Erstelle eine Scroll Map, um Nutzende besser zu verstehen

Scroll Maps können identifizieren, welche Bereiche deiner Seite Nutzende überspringen – und, noch wichtiger, welchen Content sie nie sehen.

Sobald du verstehst, wie Besuchende mit deiner Website interagieren, nutze Tools wie Session Replay, um tiefer ins Warum ihres Verhaltens einzutauchen – damit du User Experiences gestalten kannst, die wirklich begeistern.

[Visual] Contentsquare's Content Team
Contentsquare's Content Team

Wir sind ein internationales Team aus Content-Experten und Autoren mit einer Leidenschaft für alles rund um das Thema Customer Experience (CX). Von Best Practices bis hin zu den neuesten Trends im digitalen Bereich – wir haben alles im Blick. Entdecken Sie unsere Leitfäden und erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um Erlebnisse zu schaffen, die Ihre Kunden begeistern. Viel Spaß beim Lesen!

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