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Bessere UX durch Emotional Design

Andrea Stoica

November 10, 2021 | 3 min

Worum geht es eigentlich bei Emotional Design? Und warum ist es in der heutigen modernen Marketingwelt wichtig? Das sehen wir uns in diesem Artikel genauer an.

Hast du beim Surfen im Internet je Emotionen gespürt?

Die Antwort ist klar: Natürlich hast du das. Denn unsere Emotionen leiten uns, jeden Tag.

Und es sind unsere Emotionen, durch die wir uns User Experiences (UX) besser einprägen. Es überrascht also kaum, dass hinter den Websites vieler Unternehmen eine Strategie für emotionales Design steckt, mit der sichergestellt werden soll, dass Nutzer ein positives und unvergessliches Erlebnis im Gedächtnis behalten.

Aber was genau ist Emotional Design? Und wie kannst du ein emotionales Design in deine digitale Strategie einbeziehen?

 

Emotional Design: Definition

Bevor wir uns mit dem Erstellen einer Strategie für Emotional Design beschäftigen, ist es wichtig zu wissen, woher der Begriff kommt und was er bedeutet.

Donald Normann, in den 1990er Jahren Mitarbeiter bei Apple, sprach als Erster von „User Experience“, dem Benutzererlebnis: ein Prozess, der die Menschen in den Vordergrund deines digitalen Denkens und deiner digitalen Strategie rückt. Vom Produktdesign hin zum Erstellen einer Benutzeroberfläche – emotionales Design ist überall. Sein Zweck ist es, die Aufmerksamkeit deiner Nutzer zu gewinnen und Emotionen in ihnen zu wecken.

Donald Normann erklärt, dass bei der Umsetzung einer Strategie für emotionales Design als Erstes an die Nutzer gedacht werden muss, und erst dann an die Oberfläche.

Plutchik und Dyads Rad der Emotionen

Plutchik und Dyads Rad der EmotionenWie bereits erwähnt, ist es das Ziel des Emotional Designs, bei Nutzern eine Wirkung zu erzielen, indem ihnen eine einzigartige und einprägsame Erfahrung bereitgestellt wird. 

Es überrascht nicht: Je personalisierter dein emotionales Design, umso wahrscheinlicher ist es, dass es bei deinen Kunden etwas bewirkt.

Daher müssen UX-Designer die verschiedenen Emotionen der Benutzer kennen und diese während der User Journey auf die beste, wohlüberlegteste Art und Weise nutzen.

Hier findest du ein paar Beispiele von Emotionen von Benutzern, kategorisiert von Alan S. Cowen und Dacher Keltner:

Optimismus, Liebe, Unterwerfung, Angst, Enttäuschung, Reue, Verachtung, Aggression.

Emotionen sind wichtig, denn sie haben Einfluss auf das Kaufverhalten und die Kaufmotive. Wenn deine User Experience es also wirklich in sich haben soll, musst du Emotional Design in Betracht ziehen.

 

So entwickelst du eine Strategie für Emotional Design

Best Practices für die Umsetzung deiner Strategie

Ein Beispiel für Emotional Design von Spotify

Ein Beispiel für Emotional Design von Spotify

Um eine Strategie für Emotional Design aufzusetzen, musst du zuerst entscheiden, welche Emotionen du bei Benutzern wecken möchtest. Um erfolgreiches emotionales Design zu entwickeln, solltest du Folgendes beachten: 

  • Personalisiere deine Botschaften und die User Experience, um deinen Benutzern ein Gefühl der Zugehörigkeit zu geben.
  • Nutze attraktive visuelle Darstellungen wie etwa Videos – das aktuell angesagteste Medienformat, insbesondere seit dem Anstieg der mobilen UX.
  • Biete während der User Journey Werbeaktionen an, um die Zufriedenheit zu steigern und dadurch letztlich die Loyalität deiner Kunden zu gewinnen.
  • Wechsle zwischen Medien und kleinen Interaktionen ab, das macht die User Journey lebendig und sorgt für positive Überraschungen. Noch ein Tipp: Humor ist enorm attraktiv, solange er richtig rüberkommt. 
  • Denke in erster Linie immer daran, dass du mit Menschen sprichst – das ist der zentrale Aspekt deines Emotional Designs. Wenn du deine Kunden auf menschliche und natürliche Art und Weise persönlich ansprichst, kannst du Vertrauen aufbauen und die Kundenzufriedenheit fördern.

Von emotionalem Design zu emotionalem Marketing

Auch wenn Emotional Design eine eigene Disziplin für sich ist, bleibt es größtenteils eine Ergänzung traditioneller Benutzertests, die Emotionen keine Priorität geben. Es kann also schwierig sein, emotionales Design in der Praxis umzusetzen.

Unser Tipp für dich: Recherchiere gründlich. Versuche nachzuvollziehen, welche Emotionen deine Zielgruppe zum Konvertieren bewegt und analysiere, inwiefern du diese bei deiner UX bereits integrierst. Und dann: Testen, testen und nochmals testen bis du herausfindest, wie du deine Nutzer am Besten ansprichst. Wie kannst du Aufbau, visuelle Inhalte, Texte, CTAs und weitere Bestandteile deiner Website emotionaler gestalten und welche Stellschrauben sind die richtigen? Im Anschluss kannst du die erfolgreichsten Komponenten deiner Strategie für emotionales Marketing in die Praxis umsetzen, um so deine Conversions und dein User Engagement zu optimieren.

Allgemein steht eine neue Ära im Marketing an, was sich auch im Bereich Design zeigt: Der Mensch steht im Fokus alles Aktivitäten. Aber für viele UX-Designer ist es noch ein langer Weg. 

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