User Experience wird zum Google Rankingfaktor

Nicolas Buchalik
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Juni 30, 2020
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Lesedauer 2min

Ein tierisches Update

Wenn Google mit Updates im Suchalgorithmus um die Ecke kommt, ist zweierlei klar: zum einen hat das Update einen tierischen Namen, zum anderen drehen Verantwortliche tierisch am Rad. Zumindest solange bis die einzelnen Faktoren eindeutig identifiziert sind. Ruhe kehrt erst ein, wenn das Update in der Digitalstrategie umgesetzt wurde. 

Gute UX wird belohnt

Das Google Ranking trägt überproportional zum Unternehmenserfolg bei. Vor allem jetzt, in einer Zeit, in der digitale Kanäle in einem nie dagewesenem Tempo an Bedeutung gewinnen

Was bedeutet das Google Update jetzt genau? Webseiten mit hohen Ladezeiten, instabilem Aufbau, hakender Interaktion werden im Google Ranking abgestraft. Der Grund? Eine daraus resultierende mangelhafte User Experience.

69% des Contents auf Webseiten werden vom User nicht gesehen

>>Den passenden Artikel zu diesen Daten findest du in der W&V hier<<


Dies kann verschiedene Konsequenzen haben. Vor allem digitale Teams müssen tagtäglich Entscheidungen treffen, welchen Content sie auf der Website veröffentlichen. Fragen, die sie sich dabei stellen, sind: “wo funktioniert unser Content für den Kunden am besten?” oder “welchen Content sieht der Kunde überhaupt?”.  Denn klar ist auch: Content, der vom User nicht gesehen wird ist überflüssig, muss aber dennoch geladen werden!   

Gerade in den vergangen Monaten, hat sich gezeigt, dass Budgets für SEO gekürzt wurden. Gleichzeitig wurde es umso wichtiger, das sich stark verändernde Userverhalten bestmöglich zu verstehen. Bedürfnisse der User müssen in den Mittelpunkt gesetzt werden. 

Entscheidungen über aufwendig und dadurch teuer produzierten Content werden in Zukunft schwerer. Wir werden von einer “mehr ist mehr” Mentalität hin zu einer optimierten Strategie wechseln müssen. Die Nutzung des digitalen Real Estates muss an Effizienz gewinnen und Fehler bei Experimenten müssen minimiert werden. Deshalb ist es von großer Bedeutung zu wissen, welcher Content für den User relevant ist. Die Rechnung ist einfach:

Weniger + relevanter Content = schnellere Ladezeit & einfachereUX  

Die Folge daraus kann nur sein, dass wir unsere User Experience inklusive der Effizienz unseres Contents quantifizierbar machen. Gelingen wird uns das nur durch einen Shift hin zu Datengetriebenen Entscheidungen.

Gute Experiences beginnen hier 👋🏼

Im Grunde sollte sich in der Herangehensweise, wie digitale Teams ihre digitalen Assets sehen nichts geändert haben: Der User steht im Mittelpunkt! Metriken wie die Attractiveness Rate, Bounce Rate, Time Spent oder Page Views & die Ladezeit sind Indikatoren dafür, ob der User das findet was er auch erwartet hat. 

Du möchtest wissen, wie du relevanten Content für die User deiner Seite identifizierst? Oder solchen, der nicht relevant aber zu höheren Ladezeiten führt? Lass uns drüber sprechen! Mit Contentsquare machen wir deine Seite zu deinem Dashboard, um die wichtigsten Metriken direkt Live auf deiner Seite und deinem Content zu visualisieren - ohne Tagging Plan. Talk Data to us!

Autor

Nicolas Buchalik