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Dein Guide zur digitalen Barrierefreiheit im Internet-Zeitalter

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Marion Ranvier

November 4, 2021 | 9 min

2020 gab es einen enormen Anstieg an Gerichtsverfahren zur Barrierefreiheit im Internet – ein Beweis dafür, dass die „digitale Spaltung“ deutlicher ist als je zuvor, insbesondere durch unsere zunehmende Abhängigkeit von der Digitalisierung und digitalen Möglichkeiten. Marion Ranvier, Expertin für digitale Barrierefreiheit, Gründerin von Adapt my Web und CS Foundation Director bei Contentsquare, hat infolge ihrer eigenen Erfahrungen mit Legasthenie assistive Technologien entwickelt und erklärt uns, warum sich Unternehmen heute mehr denn je einer inklusiven und barrierefreien digitalen Zukunft verpflichten müssen.

Inhalt

  1. Barrierefreiheit ist eine absolute Notwendigkeit
  2. Digitale Barrierefreiheit: eine Frage der Fairness
  3. Gestaltung einer nachhaltigen Barrierefreiheit
  4. Eine Kombination aus Barrierefreiheit und Flexibilität
  5. Ein aktuelles, besonders wichtiges Thema
  6. Die aktuelle Lage der Gesetzgebung zur Barrierefreiheit
  7. Digitale Barrierefreiheit sicherstellen

 

Barrierefreiheit ist eine absolute Notwendigkeit

Wenn wir unsere heutigen Online-Aktivitäten mit denen von vor ein paar Monaten vergleichen, stellen wir wahrscheinlich fest, dass es in unserem Alltag eine enorme Menge neuer Online-Gewohnheiten gibt. Wahrscheinlich nutzt du in genau diesem Moment, beim Lesen dieses Artikels, eine WLAN-Verbindung. 

Während viele Menschen aufgrund der Pandemie zum ersten Mal neue digitale Verhaltensweisen übernommen haben, waren digitale Erlebnisse für viele von uns lange vor COVID-19 fester Bestandteil unseres Lebens. Egal, ob es sich um persönliche oder berufliche Notwendigkeiten dreht: Wir gehen online, um zu kommunizieren, einzukaufen, unsere Finanzen zu verwalten, Rechnungen zu begleichen und sogar um uns Lebensmittel liefern zu lassen.

Aber die Pandemie hat die Situation verändert: Die Lockdowns in der ersten Hälfte von 2020 haben unsere Abhängigkeit von der Digitalisierung beschleunigt. Während der Lockdowns mussten wir nicht nur viele Dinge online kaufen, sondern auch unsere Meetings online abhalten, unsere Kinder hatten Online-Unterricht – all das, ohne dass wir unser Zuhause verlassen mussten. Uns wurde bewusst, wie viele weitere Aktivitäten virtuell möglich sind, von Sportstunden über Kurse für das Herstellen des eigenen Sauerteigs bis hin zur Partnersuche!

Für die Generationen, die mit Computern und Smartphones aufgewachsen sind, war dies eine eher intuitive Veränderung. Sie entwickelten einfach ihr digitales Verhalten weiter und probierten mehr Dinge online aus, einen größeren Umbruch stellte die Verschiebung ins Digitale jedoch nicht dar. Für den Rest der Bevölkerung war diese digitale Beschleunigung jedoch ein ziemliches Novum. Es gab eine enorme Menge neuer Benutzer im Internet. Gemäß einer Ende März 2020 durchgeführten Studie gaben in den USA 39 % der über 60-Jährigen ihre erste Lebensmittelbestellung im Internet im März auf, dem ersten Monat der kompletten Lockdowns. Einer anderen Studie zufolge jedoch hielten 58 % der über 65-jährigen Nutzer die Verwendung der Technologien für zu komplex, 13 % waren beim Surfen im Internet frustriert.

Das Internet hat also sowohl den enorm vernetzten Generationen als auch den Neulingen die Möglichkeit gegeben, eine gewisse Form der Normalität aufrechtzuerhalten.

Und nun stell dir vor: Was wäre, wenn du in den vergangenen sechs Monaten keinen Zugriff auf die Dinge des täglichen Bedarfs gehabt hättest, um das, was viele als Grundbedürfnisse bezeichnen, zu erfüllen. Was, wenn der reine Besuch eines Online-Shops oder das Durchführen einer Online-Beratung schwierig, wenn nicht gar unmöglich gewesen wäre? Für Menschen mit Behinderung ist das leider die tägliche Realität.

 

Digitale Barrierefreiheit: eine Frage der Fairness

Zu sagen, dass das Internet nicht ganz so funktioniert, wie es sollte, ist eine Untertreibung. Heute sind 70 % der Websites nicht barrierefrei, also nicht für alle zugänglich. Damit sind wir weit entfernt vom Ziel der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Gemäß diesem Übereinkommen ist der gleichberechtigte Zugang zu Information und Kommunikation, einschließlich Informations- und Kommunikationstechnologien und -systemen, das Internet eingeschlossen, ein fundamentales Menschenrecht. Eine Milliarde Menschen weltweit leben mit einer Form von Behinderung. Es geht hier also nicht um ein kleines Problem. Diejenigen, die unter diesem Mangel an Barrierefreiheit leiden, sind möglicherweise nicht in der Lage, eine Maus oder eine Tastatur zu verwenden, oder sie sind von einem Screenreader oder Untertiteln abhängig, um das Internet überhaupt nutzen zu können. Wenn Websites nicht für alternative Arten der Navigation und Nutzung optimiert sind, schließen sie Nutzer mit Behinderung aus. Diese leiden darunter, denn sie können nicht auf Online-Websites und -Dienstleistungen zugreifen.

Während Verbraucher und Unternehmen immer mehr Bewusstsein für die Wichtigkeit der Digitalisierung entwickeln und sich die neue sogenannte „E-Economy“ zunehmend etabliert, ist digitale Barrierefreiheit mehr denn je ein bedeutsames Thema. Gleichzeitig unterstreicht die Pandemie die Wichtigkeit der Customer Experience im Internet. Unternehmen arbeiten zusammen, um in dieser neuen begrenzten Realität Kunden zu bedienen und zu unterstützen.

Emotionen sind ein wichtiger Faktor in der Beziehung von Kunden zur digitalen Welt, zumal viele Kunden über ihr Smartphone oder ihren Computer nach Informationen oder Bestätigung suchen: Sie kaufen ein, überwachen ihre Gesundheit, arbeiten oder versuchen auch, sich mit anderen verbunden zu fühlen. Vor nur 18 Monaten ging es bei der Digitalisierung vor allem um Komfort und Geschwindigkeit. Heute ist sie für viele plötzlich eine Frage der Notwendigkeit geworden – eine Notwendigkeit, die Unternehmen inzwischen mehr denn je bewusst geworden ist.

Wissenschaftler aus Harvard sagen voraus, dass die Regeln des Social Distancing wahrscheinlich bis 2022 gelten werden. Bis dahin muss daher die Umsetzung von Barrierefreiheit für alle, die die Customer Experience auf ihrer Website oder mobilen App verbessern möchten, bei ihrer digitalen Transformation die höchste Priorität bekommen. Auf diese Weise können sie wirklich integrative Erlebnisse gestalten und sicherstellen, dass niemand zurückbleibt.

Die Pandemie hat deutlich gemacht, wie dringend ein integrativer Ansatz im Bereich der digitalen Customer Experience ist. Die Argumente für eine proaktivere Barrierefreiheit gehen sogar noch weiter.

Gestaltung einer nachhaltigen Barrierefreiheit

In digitale Gerechtigkeit zu investieren, bedeutet, die digitale Welt besser vorzubereiten auf die Anforderungen der Verbraucher von morgen. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird in Anbetracht der immer älter werdenden Weltbevölkerung die Anzahl derjenigen Menschen, die mindestens ein technisches Hilfsgerät benötigen, im Jahr 2030 zwei Milliarden übersteigen. Viele ältere Menschen werden zwei oder mehr technische Hilfsgeräte benötigen. Dem US-amerikanischen Center for Disease Control and Prevention (CDC) zufolge werden in den nächsten 30 Jahren doppelt so viele amerikanische Erwachsene von Sehbehinderungen und Augenkrankheiten betroffen sein.

Meistens wissen die Menschen nicht, ob sie eine Behinderung entwickeln werden oder nicht. Und doch geht die WHO davon aus, dass praktisch alle Menschen irgendwann eine temporäre oder dauerhafte Behinderung haben werden. Wenn wir barrierefreie User Experiences gestalten, profitieren nicht nur diejenigen, die derzeit von einer Behinderung betroffen sind, sondern in naher oder entfernter Zukunft auch wir selbst. Es reicht nicht, dass Unternehmen darüber sprechen, ihre Websites nachhaltig zu machen, um Trends und Innovationen zu folgen. Diese Nachhaltigkeit muss sich zudem auf die Schaffung von Benutzererlebnissen beziehen, die auch dann sinnvoll und maßgeblich sind, wenn sich unser Sehvermögen oder unsere motorischen Fähigkeiten verschlechtern.

Wir dürfen Folgendes nicht vergessen: Wenn wir Experiences bereitstellen, die für unsere Mitmenschen mit Behinderungen, Erkrankungen oder besonderen Bedürfnissen barrierefrei sind, reagieren wir einfach auf unsere eigenen Bedürfnisse. Wir wissen heute, dass Menschen mit Behinderungen nicht die einzigen sind, die von barrierefreien Lösungen profitieren. Denk nur daran, wie du in deinem Leben von Aufzügen, Fernbedienungen, Schuhen zum Reinschlüpfen usw. profitiert hast. Barrierefreie Lösungen kommen oft dort zum Einsatz, wo es gar nicht primär um Behinderungen geht. Videountertitel beispielsweise, die ursprünglich für gehörlose oder schwerhörige Menschen entwickelt wurden, erweisen sich als nützlich, wenn du den Sound nicht einschalten kannst oder Probleme hast, die Person auf dem Bildschirm, die gerade spricht, zu verstehen.

Das Unternehmen Under Armour hat einen Reißverschluss entwickelt, der mit einer Hand geschlossen werden kann, den MagZip. Ursprung dieser Innovation waren Schwierigkeiten, die Menschen mit Behinderungen hatten – nun kommt sie uns allen zugute!

Im Endeffekt profitieren also alle von Designs für Menschen mit Behinderungen.

Eine Kombination aus Barrierefreiheit und Flexibilität

Es gibt zahlreiche Gesetze und Vorschriften, die sicherstellen sollen, dass Menschen mit Behinderung digitale Services nutzen und am Leben im Internet teilhaben können. Dennoch gibt es hier noch viel Luft nach oben. Viele Gesetze zur Barrierefreiheit ändern sich, die Regeln sind außerdem von Land zu Land unterschiedlich und gelten nicht immer für alle Bereiche.

Die große Zahl nicht barrierefreier Websites erklärt sich insbesondere durch die Tatsache, dass digitale Barrierefreiheit als ein Prozess angesehen wird, der komplex, teuer und nur mit viel Zeitaufwand umzusetzen ist. Das stimmt aber nur zum Teil. Ja, eine Website so zu gestalten, dass sie die aktuellen Empfehlungen und Vorschriften erfüllt, erfordert nicht nur Personalressourcen, sondern auch finanzielle Mittel. Aber wie bei allen Projekten ist es einfacher, Barrierefreiheit von Anfang an zu integrieren, als eine bestehende Website entsprechend zu modifizieren.

Barrierefreiheit wird oft zu leichtgenommen. In den vergangenen Jahren haben Unternehmen schnell auf einen auf Mobilgeräte konzentrierten Ansatz umgestellt. Sie sahen mobile Funktionen nicht als Ergänzung zur Desktopnutzung: Als sie mit der Entwicklung und Produktion begannen, hatte die User Experience auf dem Smartphone oberste Priorität. Unternehmen müssen beim Thema Barrierefreiheit ebenso vorgehen. Sie müssen dieses Thema ins Zentrum ihrer Strategie rücken und fortlaufend daran arbeiten, das Bewusstsein dafür zu stärken, ob es möglich – oder unmöglich – ist, mit den digitalen Inhalten, die sie bieten, zu interagieren und sie zu nutzen.

Ein aktuelles, besonders wichtiges Thema

Digitale Barrierefreiheit beginnt mit der Verpflichtung, bessere Experiences für alle Benutzer bereitzustellen. Dieses Ziel basiert auf der kontinuierlichen Beobachtung und Verbesserung des digitalen Ökosystems. Es ist wichtig, eine Roadmap für Verbesserungen zu entwickeln, indem Tests durchgeführt werden, um Probleme zu identifizieren und die vollständige Barrierefreiheit des gesamten Website-Contents sicherzustellen.

Dazu müssen Unternehmen Tools für die Barrierefreiheit kennen, so Margot Bouhon, Doktorandin am Center for Research in Neuroscience in Lyon und Mitarbeiterin von Contentsquare. So können sie die Verknüpfung zwischen Behinderung und Barrierefreiheit verstehen, erklärt sie, und herausfinden, wie sie ihre Digital Experiences so optimieren, dass sie mit diesen Tools funktionieren. 

Hier sind einige dieser Instrumente, die Menschen mit Erkrankungen oder Behinderung helfen, in der digitalen Welt ihren Weg zu finden: 

  • Die Möglichkeit, eine Schrift zu vergrößern oder zu ändern
  • Die Option, Cursor-Farbe und Kontrast zu verändern
  • Tastaturbefehle für Menschen, die ohne Maus im Internet navigieren
  • Screenreader
  • Große Tastaturen
  • Größere Bildschirme
  • Web-Erweiterungen, die den Seitenkontrast verstärken

 

Lade unser Handbuch zur digitalen Barrierefreiheit herunter!

Die aktuelle Lage der Gesetzgebung zur Barrierefreiheit

In Europa:

  • Im Dezember 2016 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, das erste internationale Übereinkommen dieser Art. Das Protokoll legt fest, dass Menschen mit Behinderung sämtliche Menschenrechte und Grundfreiheiten zustehen.
  • 2016 verabschiedete die Europäische Union die Richtlinie über den barrierefreien Zugang zu Websites und mobilen Anwendungen, die zum Ziel hat, Websites und mobile Anwendungen öffentlicher Stellen barrierefreier zu machen.
  • 2018 legte die Europäische Union mit der Verabschiedung der EN 301 549 V2.1.2 einen neuen Standard für die digitale Barrierefreiheit fest.

 

In Deutschland:

  • Behörden der Bundesverwaltung werden durch das Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (BGG) verpflichtet, ihre Websites barrierefrei zu gestalten.
  • 2018 erfolgte eine Anpassung zur Umsetzung der EU Richtlinien.
  • Des Weiteren wird Barrierefreiheit im Netz über Landesgesetze und ggf. länderspezifische Verordnungen geregelt, wie etwa in Bayern über das Bayerisches Behindertengleichstellungsgesetz (BayBGG) und die Bayerische E-Government-Verordnung (BayEGovV).

 

In Frankreich:

  • Das französische Behindertengleichstellungsgesetz von 2005 besagt, dass alle öffentlichen Online-Kommunikationsdienste für staatliche, regionale und abhängige öffentliche Institutionen für Menschen mit Behinderungen vollständig zugänglich gemacht werden müssen. 
  • In den allgemeinen Leitlinien für die Barrierefreiheit öffentlicher Online-Dienste (Référentiel Général d’Accessibilité pour les Administrations, RGAA) sind die technischen und ergonomischen Regeln festgelegt, die Unternehmen anwenden müssen, um internationale Standards der Barrierefreiheit einzuhalten.
  • Dekret Nr. 2019-768 vom 24. Juli 2019 macht den Zugang zu Online-Kommunikationsdiensten für Menschen mit Behinderungen verpflichtend.

 

In den USA:

  • 1978 wurde der National Council on Disability gegründet, eine unabhängige Bundesbehörde, die den Präsidenten, den Kongress sowie Bundesbehörden im Hinblick auf Richtlinien, Programme, Verfahren und Abläufe berät, die Menschen mit Behinderung betreffen. 
  • Der National Council on Disability hatte das Americans with Disabilities Act (ADA), das Gesetz für Amerikaner mit Behinderungen, ausgearbeitet, das 1990 in Kraft trat. Das ADA verbietet die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens, einschließlich Arbeit, Bildung, Transport und öffentlicher Raum.

 

Weitere relevante Daten:

  • 1994 wurde das World Wide Web Consortium (W3C) gegründet. Heute ist die Organisation verantwortlich für die Entwicklung von Standards für die digitale Barrierefreiheit und die Förderung der Kompatibilität von Technologien.
  • Im Juni 2010 veröffentlichte das W3C seine Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0. Diese Richtlinien für barrierefreie Webinhalte umfassen eine Reihe von Empfehlungen, um Webinhalte zugänglicher zu machen.

 

Digitale Barrierefreiheit sicherstellen 

Hier ist eine Liste von Tipps, die du heute umsetzen kannst, um sicherzustellen, dass deine Inhalte mit Screenreadern wie Jaws und NVDA kompatibel sind:

1. Optimiere dein visuelles Design 

Farben mit geringem Kontrast, unleserliche Schriftarten und kleine Textgrößen – all das sind Hindernisse für Besucher mit Beeinträchtigungen des Sehvermögens. Lege für deinen Text eine Mindestgröße von 16 Pixeln fest, um die Lesbarkeit zu verbessern. Größere Texte (Überschriften, Callouts usw.) sollten zwischen 18 und 30 Pixel groß sein.

2. Füge allen Bildern ALT-Tags hinzu

Das ALT-Attribut beschreibt die Funktion der einzelnen visuellen Elemente auf deiner Seite. Ohne diesen Alternativtext kann es für Besucher mit Behinderungen schwierig sein, die Inhalte deiner Seiten zu verstehen, insbesondere wenn ein Bild, eine Tabelle oder ein Diagramm wichtigen Kontext für den Rest der Seite bereitstellt. 

3. Beschrifte Bilder

Jedes Bild sollte nicht nur einen beschreibenden Titel aufweisen, sondern auch kurz und prägnant in seinen Kontext eingeordnet werden. Mache dich mit den Best Practices für das Beschriften unterschiedlicher Bildarten (Bilder mit Text, dekorative Bilder usw.) vertraut.

4. Strukturiere Überschriften auf den Seiten

Überschriften helfen Benutzern nicht nur zu verstehen, wie Seiten organisiert und strukturiert sind. Sie ermöglichen auch Screenreadern, Informationen besser zu interpretieren und deinen Besuchern Abschnittstitel (verwende immer das H1-Tag für Titel der obersten Ebene), Unterüberschriften und Text klar und eindeutig zu vermitteln.

5. Vermeide „Hier klicken“-Anchor-Text

„Hier klicken“ scheint vielleicht eine eindeutige Bezeichnung für einen CTA oder Link – aber diese Formulierung sagt Besuchern nicht, worum es sich bei dem Link handelt oder was sie zu erwarten haben, wenn sie darauf klicken. Denke daran, den Zweck des Links kurz und prägnant zu beschreiben, damit Besucher den Zweck und den Mehrwert, der mit einem Klick darauf verbunden ist, genau verstehen.

6. Hole dir assistive Technologien für die Website 

Binde assistive Technologien in deine Website ein, um zusätzliche Funktionen für die Barrierefreiheit bereitzustellen. Jeder Besucher ist anders, es ist also umso wichtiger für dich, all deinen Benutzern die Möglichkeit zu geben, ihre Einstellungen gemäß ihren Anforderungen und Bedürfnissen anzupassen.